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 Was gibt es Neues?
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2008-02-25: MOBILE TIMES Weekly 0300
Das Forum Mobilkommunikation stellte kürzlich die SAR-Werte von Handys ins Internet. Noch im November 2007 hatte man sich über eine Pressekonferenz der Wiener Ärztekammer geärgert, in der die u. a. gefordert hatte, dass die Handys mit den so genannten SAR-Werten gekennzeichnet werden. Die Kontrollbehörde RTR schlägt vor, dass der Breitbandzugang in Ballungsräumen, wo es ohnehin jede Menge Konkurrenz gibt, praktisch nicht mehr reguliert wird. Darüber gab es beim Mitbewerb naturgemäss ein wenig Aufregung. Für Österreich sagt Tech Data-Geschäftsführer Thomas Witting voraus, dass 2008 das Jahr des Smartphones wird und hofft für seine Fachhändler auf zusätzliche Umsätze durch Beratung. Bei den Plakaten im Jänner hat wieder einmal eine Telekomfirma den stärksten Eindruck beim Publikum hinterlassen und zwar Tele2 mit dem Affen-Sujet.
Noch steht die Telekomwelt im Zeichen der Neuigkeiten aus Barcelona, aber es gibt auch eine Reihe anderer interessanter Meldungen wie z. B. einen kostenlosen Sprachführer aus Frankreich, die Auslieferung einer GSM-Version des Palm Centro oder neue Speicherbausteine von SanDisk und Toshiba. In Barcelona schien es einen Trend zur Fussgängernavigation zu geben und Dolby will jetzt auch aufs Handy kommen.
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2008-02-18: MOBILE TIMES Weekly 0299
In Wien wurde im Rahmen des Europäischen Safer Internet Tages der 1. Österreichische Handyfilmpreis vergeben und «Ö3-Mobil» heisst ein neuer Handyclient von «Hitradio» Ö3 und ergänzt die bisherigen SMS-Angebote. Aufregender war aber entschieden der Mobile World Congress in Barcelona, der uns viele neue Handys bescherte. Darunter auch zahlreiche Symbian-Modelle - und nicht nur von Nokia, sondern auch von LG, Samsung und Sony Ericsson. Die japanischen Schweden überraschten aber auch mit einem Windows-Modell, das ziemlich offensichtlich von HTC gefertigt wird. Haben sich die Gerüchte, über die wir schon Ende September berichtete haben, also doch bewahrheitet. Interessant, dass der Shooting Star der letzten Monate Barcelona offensichtlich völlig ignoriert hat: Apple war nicht da und auch Steve Jobs verzichtete darauf, dort eine Rede zu halten.
Wie ebenfalls bereits angekündigt, spielte LTE eine ganz wesentliche Rolle. Das zweite wichtige Infrastrukturthema waren so genannte Femtozellen, die UMTS-Basisstationen für daheim und als drittes Thema - eigentlich ein Dauerbrenner - Linux am Handy. So lange es so viele Vorschläge gibt, wie sie auch diesmal zu sehen und hören waren, wird daraus wohl nichts. Ist doch seltsam, dass so viele Interessensgruppen auf Basis eines kostenlosen Betriebssystems Geld verdienen wollen ...
Schliesslich verdient auch noch Khronos Beachtung. Immerhin könnten sich damit Programmierer viel Arbeit ersparen, wenn sie ihre Programme von einer Plattform auf die nächste portieren.
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2008-02-11: MOBILE TIMES Weekly 0298
Das Thema dieser Woche am Mobile World Congress in Barcelona wird sicher die «Long Term Evolution» bzw. LTE der GSM-Familie sein, die Anfang der neunziger Jahre ganz bescheiden mit einem GSM 900-Netz begann und inzwischen - wenigstens theoretisch - zu einem Datenübertragungsystem geworden ist, das bald 300 Mbit/s übertragen kann. Wir kennen zwar keinen Anwender, der das fordert und Untersuchungen zeigen, dass auch jetzt kaum zwanzig Prozent der Mobilfunkumsätze mit «Daten» gemacht werden - wenn man SMS dazu zählt... Aber was soll man sonst dem Mobilfunkkunden anbieten, als schöne herrliche Zeiten, die auf ihn zukommen? Wir wüssten da schon einiges...
Es ist doch auffällig, dass ein ausgesprochen erfolgreiches Gerät wie das BlackBerry, das ausschliesslich für professionelle Anwender gemacht wird, kaum in Versionen mit UMTS angeboten wird.
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2008-02-04: MOBILE TIMES Weekly 0297
Entgegen der kolportierten Meinung geht die Telekom-Control-Kommission auch gegen die Telekom Austria vor und beauftragte sie «vorgelagerten Einrichtungen» so umzukonfigurieren, dass sie keine Signale mehr aussenden, die Breitbandanschlüsse alternativer Betreiber stören. Ob das den Alternativen reicht, bleibt abzuwarten. Der Testbetrieb für DVB-H wurde nun endgültig eingestellt, nachdem er ein halbes Jahr länger als geplant auf Sendung blieb. Die Zukunft von DVB-H in Österreich ist jedenfalls ziemlich offen. Weniger offen ist HDTV, das ab 7. Juni 2008 vom ORF via Satellit ausgestrahlt werden soll.
In der grossen Welt gab es viele Überraschungen: Nokia kauft den einzigen Anbieter einer mobilen Linux-Plattform, die tatsächlich in Handys genutzt wird und Microsoft macht ein Kaufangebot für Yahoo! Aber auch an interessanten Endgeräten brachte die letzte Woche einiges an Überraschungen: So baut Garmin in ein Navigationssystem ein komplettes 3,5G-Handy ein und das nüvifone ist fertig. Kurzweil wieder baut ein Nokia N82 so um, dass es Blinde zum Lesen verwenden können. Doch auch das Notebook, das ein Handy ist und von HTC stammt ist interessant und Outdoorfreunde können vielleicht das Samsung SGH-M110 kaum erwarten, das die von anderen Herstellern abgebrochene Tradition der Outdoor-Handys wieder aufnimmt.
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2008-01-28: MOBILE TIMES Weekly 0296
Wie angekündigt hat MITACS ein Mobiltelefonangebot für Menschen mit Migrationshintergrund gestartet und auf den ersten Blick sehen manche Auslandsgebühren im ersten Tarif YouTalk wirklich aggressiv aus. Vorerst gibt es aber nur ein Prepaidangebot und die Details sind noch etwas verschwommen. Aufregung gab es um eine Meldung der Arbeiterkammer, die TA- und Mobilkom Austria-Chef Boris Nemsic vorwarf, dass sein Vorstandsbezug 2006 auf 2,12 Millionen Euro und damit um satte 128 Prozent angehoben worden sein soll. Nemsic erklärte die 128 Prozent für «schlicht und einfach falsch, sogar komplett falsch!» und ärgerte sich auch «menschlich, dass die Arbeiterkammer falsch rechnet», wie er dem «elektrojournal» erklärte.
Nokia hat im vierten Quartal - wenigstens nach den Zahlen der IDC - das vor Jahren von Jorma Ollila gesetzte Ziel eines Weltmarktanteils von 40 Prozent erreicht. Samsung hat sich als stabiler Zweiter dahinter angereiht und Motorola, die eigentliche Erfinderfirma des Handys landete nur mehr auf Platz 3. Und nicht einmal der ist ganz sicher, denn Sony Ericsson wächst mit Riesenschritten und will wohl wieder auf dem einst von Ericsson belegten Platz 3 Platz nehmen.
Bei neuen Endgeräten beginnt sich wieder etwas zu tun. Von den Grossen sind momentan Nokia und Sony Ericsson die Vorreiter, die uns bereits einen Blick in die nächsten Monate gewährt haben.
Dass die Wirtschaftslage nicht ganz so gut ist, wie manche erklären, könnte man als Ursache für die zahlreichen Personalrochaden, die eigentlich nach Jahresbeginn sonst nicht so häufig sind, annehmen.
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2008-01-21: MOBILE TIMES Weekly 0295
Im Februar steht mit der >ITnT< im Messezentrum Wien Österreichs grösste derartige Messe auf dem Programm. Das sensationelle Wachstum der letzten Jahre dürfte heuer aber eher moderat ausfallen, wenngleich man durchaus mit Zuwächsen rechnet. Die Telemediziner der Austrian Research Centers wurden für ihre eHealth-Anwendung international ausgezeichnet, weil mit ihren Applikationen auch Menschen, die sonst auf dauernde Arztbetreuung angewiesen wären, ein beinahe normales Leben führen können.
Intel, der Welt grösster Chiphersteller, erwartet einen deutlichen Zuwachs bei den «ultra mobilen» PCs. Daher setzt man darauf, dass energieeffiziente Computer mit Tastatur und einem Display, das grösser ist als bei einem Smartphone, den Nutzern eher das Interneterlebnis bieten können, das sie erwarten, als dies mit Handys und Smartphones möglich ist. Bei den Prozessoren zeigt sich inzwischen ganz deutlich, warum Intel die XScale-Linie abgestossen hat: Alle Prozessoren dürften in Zukunft mit dem gleichen Befehlssatz arbeiten können, so dass es Programmierer wohl deutlich einfacher haben werden. Parallel dazu kommen jetzt tatsächlich wirklich kleine Notebooks auf den Markt.
In Deutschland herrscht grosse Aufregung, weil Nokia die Handyproduktion in Bochum einstellt. Weniger aufgefallen ist, dass Nokia auch die anderen Aktivitäten a diesem Standort einschliesslich Forschung & Entwicklung los haben möchte. «Auf die paar Cent» kann es dem grossen Konzern mit seinen Riesengewinnen doch nicht ankommen, war der einhellige Tenor der deutschen Kommentare. Bloss ein Kommentator wagte, allerdings erst spät nachts, die Frage, ob man dafür, dass auf einem Handy «Made in Germany» steht, «ein paar Cent» mehr bezahlt - wo doch Geiz so «geil» ist. Zuletzt war die Aufregung so gross, als BenQ Siemens schloss, während Motorola das Werk in Flensburg mit deutlich weniger Begleitmusik schliessen konnte.
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2008-01-14: MOBILE TIMES Weekly 0294
Nun haben die Hotspots auch die heimischen Starbucks erreicht. Was in den USA schon lange üblich ist, bietet man in Zusammenarbeit mit T-Mobile auch hier: 30 Minuten Internet für eine Tasse Kaffee.
Die IT-Branche hat mit der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas die erste Grossveranstaltung des Jahres absolviert, die in Fülle an Neuigkeiten brachte, über die wir in MOBILE TIMES Weekly auch ausführlich berichten. Vieles, was Rang und Namen hat, war dort vertreten, um bereits fast zwei Monate vor dem Mobile World Congress im Februar in Barcelona zu zeigen, wo man steht. Firmen, für die «Consumer» nicht ganz so wichtig sind oder die sich lieber in Barcelona präsentieren wollen, beginnen daher bereits jetzt zu berichten, was sie so in Barcelona alles zeigen wollen.
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2008-01-07: MOBILE TIMES Weekly 0293
Willkommen in einem hoffentlich angenehmen und erfolgreichen Neuen Jahr. Die Branche liegt noch ein wenig im Winterschlaf, weshalb wir diesmal ein wenig mehr Platz haben, um über neue Technologien zu berichten. So hat man an der Stanford University eine Möglichkeit gefunden, die Akkukapazität mehr als deutlich zu erhöhen. Theoretisch wäre eine Verzehnfachung bei LithiumIonen-Batterien möglich. Solarstrom scheint sich in Entwicklungsländern mehr und mehr zu einer interessanten Alternative für die Stromversorgung von Basisstationen zu entwickeln und Sun Microsystems hat OpenSPARC T2 unter GPL freigegeben. Bei den Endgeräten ist die Vorstellung des TWP-800 von Turtle Wireless interessant, denn damit kommt wieder einmal das Konzept eines Handyarmbands auf den Markt. Der texanische Anbieter will das GSM-Armband aber vorerst nur in Lateinamerika vertreiben. Aus Dubai kommt mit dem Neo 808i, das derzeit kleinste Handy der Welt - man kann es als Schlüsselanhänger tragen und hat dennoch alle Funktionen.
Es gibt also doch eine Menge Neuigkeiten. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und noch einmal ein erfolgreiches Jahr 2008.
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2007-12-17: MOBILE TIMES Weekly 0292
Die Testzeitschrift Konsument findet, dass sich Navigationsgeräte gebessert haben, ist aber noch immer nicht wirklich glücklich, Bundesminister Buchinger will wieder einmal gegen irreführende Slogans von Mobilfunkern vorgehen und die Arbeiterkammer entdeckt, dass Telefonate über Festnetzanbieter durchaus günstiger sein können als über Einwahlnummern oder mit Calling Cards.
Die bayrische GeBE bringt Tastaturen mit Lokalkolorit, auf denen z. B. statt «Enter» «Basd scho» steht. BelTel bringt sein erstes Smartphone auf den Markt und das MOTORAZR² V8 kommt offensichtlich gerade noch rechtzeitig für Weihnachten. Das Linux Phone Standards Forum LiPS hat gerade noch vor Jahresschluss die versprochenen Spezifikationen LiPS Release 1.0 vorgestellt und Opera klagt gegen Microsoft bei der Europäische Kommission.
Die Jahres-CD 2007 mit allen 42 Ausgaben von MOBILE TIMES Weekly kann ab 2. 1. 2007 im Internet unter
http://www.mobile-times.at/heft/f_cd.html
bestellt werden.
MOBILE TIMES wünscht Ihnen schöne und geruhsame Feiertage und ein erfolgreiches Neues Jahr 2008.
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2007-12-10: MOBILE TIMES Weekly 0291
In Österreich ist man bei der Internetnutzung eher zurückhaltend entdeckte eine Ericsson-Studie. Und nur in Italien gibt es noch weniger private Anschlüsse als hierzulande. Die RTR berichtete, dass die Zahl der Breitbandanschlüsse steigt. Bei den Penetrationsraten kommt die RTR übrigens auf sehr ähnliche Zahlen wie Ericsson. Die e-card soll zur elektronischen Unterschrift genutzt werden, wünscht sich A-Trust und die Radiomarke Minerva feiert Auferstehung.
Wie schon letzte Woche gibt es auch diesmal eher weniger über neue Endgeräte zu berichten. Von allgemeinem Interesse ist gewiss die Auslieferung des Sony Ericsson Symbian Walkman W960i in den Alpenländern. Hierzulande bringt 3 das Skypephone auf den Markt, das für viele Nutzer den Zugang zur Mobiltelefonie entscheidend verändern könnte. Auch das erste Schnurlostelefon, das nach CAT-iq zertifiziert wurde, ist sehr interessant und, dass Nokia mit dem 3110 Evolve auf grüne Themen setzt, ist bemerkenswert.
Der Mobile World Congress - früher 3GSM Kongress - in Barcelona im Februar wirft bereits seine Schatten voraus und nach Weihnachten werden wir sicher noch einiges mehr an Neuigkeiten erfahren.
Was wir aber jetzt schon wissen ist, dass Google nicht nur das Anzeigengeschäft im Internet revolutioniert hat. sondern inzwischen auch die ganze Welt vor der Klimakatastrophe retten will. Ob die Verteidiger der westlichen Computernetze oder die chinesischen Regierungsstellen, die laut Finjan und MI5 Attacken gegen westliche Banken etc. reiten, erfolgreicher sind, werden wir vielleicht auch bald wissen.
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2007-12-03: MOBILE TIMES Weekly 0290
Wie zu erwarten, gibt es vor Weihnachten kaum neue Geräte. Die beiden Handys, aber die noch herausgekommen sind, haben es in sich: Das LG KU990 «Viewty», das von manchen als iPhone-Killer angesehen wird, versteht sich selber als eines der besten Kamerahandys auf dem Markt. Und das Nokia N77, das jetzt bei A1 erhältlich ist, ist das erste serienmässige Handy für DVB-H, das man kaufen kann.
TomTom bringt mit «High Definition Traffic» eine völlig neue Qualität in das Navigationsgeschehen, weil man gemeinsam mit Vodafone alle eingebuchten Handys zur Verkehrsdatenerfassung nutzt und so praktische über jede Strasse, auf der sich ein Mobiltelefon befindet, informieren kann.
Viel tut sich bei den Personen. Hervorstechendes Ereignis ist hier der Rücktritt von Motorola-Boss Edward J. Zander rechtzeitig vor der Aktionärsversammlung im Mai. Sein Nachfolger hat so Zeit vielleicht erste kleine Erfolge zu sammeln.
Wer viel Zeit hat, kann die Weihnachtszeit damit verbringen, mit RealNetworks echte Diamanten zu finden und so sein Weihnachtsgeld aufbessern.
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2007-11-27: MOBILE TIMES Weekly 0289
Der Streit um das 19,90 Euro-Angebot der Telekom Austria ist noch nicht beendet, beginnt aber langsam abzuebben. Bei der RTR heisst der neue Geschäftsführer genau so wie der alte Dr. Georg Serentschy. Diesmal wurde er aber nur auf maximal drei Jahre bestellt, denn vielleicht schafft es die Regierung doch noch, eine unabhängige und konvergente Medien- & Telekommunikationsbehörde einzurichten, wie im Regierungsübereinkommen vorgesehen. Dann werden nämlich alle Posten neu ausgeschrieben und die bisherigen Bestellungen erlöschen.
Mit dem Nokia N82 kommt ein neues Handy auf den Markt, das dem N95 aus dem gleichen Haus durchaus Konkurrenz machen könnte. In den USA sind die Gewichte bei den Handymarken deutlich anders verteilt als im Rest der Welt: Motorola ist unangefochten Marktführer und Nokia liegt weit abgeschlagen auf Platz vier.
Die Fussball-Europameisterschaft EURO 2008 wirft ihre Schatten voraus und sowohl Telekom Austria als auch Swisscom arbeiten eifrig an den Vorbereitungen, denn die zu übertragenden Datenmengen suchen ihresgleichen.
Noch einmal in die USA: AT&T hat mit der Übernahme von Dobson erneut unter Beweis gestellt, dass der einst von Präsident Reagan zerschlagene Riese wieder da ist und wenn schon nicht ein Monopol, so doch wenigstens der Grösste unter allen sein will.
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2007-11-24: MOBILE TIMES Weekly 0288
Aufregung um das Kombipaket der Telekom Austria: Um 19,90 Euro pro Monat surft man mit zwei Megabit/Sekunde ohne Limit durch das Internet, hat bis zu drei Mobiltelefonanschlüsse und einen Festnetzanschluss. Mit dem Handy zahlt man fünf Cent pro Minute in alle Netze... Was ursprünglich für alle Kunden gedacht war, darf nach einem Entscheid der RTR nur mehr Neukunden angeboten werden.
Die Hype-Meldung war gewiss die Ankündigung von Google mit «Android» ein eigenes Betriebssystem für Mobiltelefone auf den Markt zu bringen. Bei genauer Betrachtung gibt es das von HTC, Motorola und der Deutschen Telekom unterstützte Betriebssystem noch gar nicht und neu ist es auch nicht, denn, wie mehrerer derartige Versuche, baut es auf einem Linux-Kern auf.
Wirklich interessante Meldungen, wie die neue Technologie von Broadcom, die auch billigen Headsets in Zukunft Geräusch- und Echounterdrückung bieten wird oder der Vorstoss der Europäischen Union, die durch neue Technologien schon bis 2010 die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten oder verletzten halbieren will, gehen da praktisch unter. Selbst die Gründung des «Software Assurance Forum for Excellence in Code» (SAFECode), einer gemeinnützigen Organisation, die sich «ausschliesslich der Vertrauensbildung in Produkte und Serviceleistungen des Bereichs Informationstechnologie» widmet und Gründungsmitglieder Microsoft, SAP oder Symantec vorweisen kann, war keine so grosse Sensation, wie ein Betriebssystem, das es noch gar nicht gibt.
Dietmar Dworak macht uns auf eine Fehler im Text zur Meldung über T-Mobile «FairPlay Plus» in der letzten Ausgabe aufmerksam: Der Tarif sollte auch im Text richtigerweise «FairPlay Plus» heissen, während «FairPlay Smart» für Selbstständige und Kleinunternehmern gedacht ist.
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2007-11-05: MOBILE TIMES Weekly 0287
Für Österreich könnte ein Entwurf der European Regulators Group, in dem die Gleichstellung von VoIP-Anbietern und Festnetz-Betreibern vorgesehen ist, dem Geschäft mit VoIP neue Dynamik verleihen - wenn er umgesetzt wird. Die ISPA warnt einmal mehr davor, dass ohne Senkung der Preise für Mietleitungen, die Gefahr eines Monopols besteht.
Als erstes heimisches Sammel- und Verwertungssystem hat sich UFH entschlossen ein eigenes Wiederaufbereitungswerk in Kematen an der Ybbs zu errichten. Dort sollen jährlich 12.000 Tonnen Elektro- und Elektronikschrott in wieder verwertbare Rohstoffe verwandelt werden.
Die Welt der Navigation ist voller Überraschungen. Zuerst macht TomTom ein Übernahmeangebot für Tele Atlas, dann kauft Nokia überraschend Navteq und lässt damit Garmin, den nach eigener Einschätzung weltgrössten Anbieter von Navigationsgeräten, plötzlich ohne unabhängigen Kartenlieferanten. Also setzte man sich bei Garmin hin und versucht eine feindliche Übernahme von Tele Atlas, wofür man 3,3 Milliarden Dollar locker machen will. Damit legt Garmin auf das ohnehin schon hohe Angebot von TomTom, das 32 Prozent über dem Börsenwert liegt noch einmal 15 Prozent darauf. Was die Sache für den Aussenstehenden so verwirrend macht, sind Aussagen wie die von Canalys-Analyst Chris Jones, der in einem US-Medium mit der Aussage zitiert wird, dass es etwa 18 Monate dauern und 600 Millionen Dollar kosten würde, eine solche Kartenfirma wie Tele Atlas oder Navteq aus dem Boden zu stampfen. Wenn man so eine Firma um 600 Millionen selber machen kann, warum kauft man dann eine um mehr als drei oder gar mehr als neun Milliarden?
In Südafrika könnte im Zuge des Kampfes gegen Terrorismus und Kriminalität bald das Roaming unmöglich werden.
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2007-10-29: MOBILE TIMES Weekly 0286
Die mobilkom austria hatte Al Gore zu Besuch und liess parallel dazu gleich auch das Potential der Branche, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, untersuchen. Bundesminister Buchinger freut sich wieder einmal über ein Urteil gegen Mobilfunker: Dem Gericht sind 24 Monate Bindungsfrist zu lange - den meisten Mobilfunkkunden wohl auch.
Bei den Endgeräten hat Sony Ericsson geradezu ein Feuerwerk an Neuheiten abgefeuert - das Weihnachtsgeschäft steht ja vor der Tür.
Endlich haben wir einen weiteren 3G-Standard. Wie vermutet hat die ITU auch WiMAX zu einem 3G-Standard gemacht, womit wir nun glücklich bei mindestens sechs - je nach Zählungsmethode können es auch mehr sein - 3G-Standards sind, die alle in ein Endgerät passen und auch für alle weltweit eingesetzten Frequenzen nutzbar sein sollen. Es gibt offensichtlich Bereiche, in denen man der Industrie nicht das Normierungsfeld überlassen darf, aber nach der seinerzeitigen Kraftanstrengung für GSM darf man von Europas Politikern wohl erst nach einer langen Erholungspause wieder Aktivitäten erwarten - vor allem wo sie ja doch jetzt mit der Bekämpfung des Microsoft-Monopols ziemlich beschäftigt sind.
Mit BILDmobil kommt - vorerst nur in Deutschland - eine völlig neue Art von Mobilfunkangebot auf uns zu: Billig telefonieren und die Zeitung gratis am Handy lesen - und das Ganze auch noch ohne Vertrag.
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2007-10-22: MOBILE TIMES Weekly 0285
Der Traum vom einheitlichen Mobilfunkstandard wird immer diffuser. Schien es vor wenigen Jahren noch so, als ob mit GSM ein solcher Standard tatsächlich entsteht, so ist mit dem Beschluss des «einheitlichen» 3G-Standards IMT-2000 durch die ITU die Idee schon sehr verwässert worden. Zu den bisher bereits akzeptierten 3G-Standards kommt nun vermutlich noch einer dazu: Die ITU soll, so sagen Gerüchte, auch WiMAX in den Status eines 3G-Standards erheben wollen. Es könnte sogar sein, dass der Beschluss schon gefallen ist, wenn Sie diese Zeilen lesen. Damit hätten wir dann neben UMTS, CDMA2000, TD-SCDMA, DECT und EDGE/UWC-136 auch noch WiMAX. Ob es je einem Hersteller gelingt, so wie sich die ITU das vorstellt, alle diese Technologien in ein IMT-200-Handy zu pressen, das man weltweit einsetzen kann, wird so immer unwahrscheinlicher. Abgesehen davon, dass dann wohl die Preise der Geräte in fast ungeahnte Höhen steigen könnten...
Eine interessante Idee entstand aus einer Kooperation von mobilkom austria und dem Herold Adressbuchverlag: Navigation nach dem Telefonbuch. Man braucht dazu eigentlich nur die Telefonnummer des Ziels zu wissen und schon wird man hingeführt.
In Deutschland verkauft sich die BILD-Zeitung als Handy. Man kann ein Prepaid-Handy erwerben und auf diesem kostenlos das Internetangebot der Zeitung nutzen. Es fallen keinerlei Extrakosten an.
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